Texte en moyen-haut-allemand à traduire
27 réponses · Page 1 / 2
Bonjour,
Je souhaiterais avoir la traduction littérale de l'épisode de la mort de Roland dans le Rolanslied, adaptation de la Chanson de Roland par le moine Conrad (XIIème siècle). Merci.
Roulant cherte gegen Yspanie
uerre uon den erslagenen.
er gesaz zu ainem boume,
da better uil chume.
6775
inainer siner hant
truger daz horn Oliuant,
in der anderen Durndarten.
ain haiden im gewarte.
mit bluote er sich allen bestraich,
6780
uil tougenlichen er im nach slaich.
do gedachte der haiden:
unter disen uir stainen
da erstirbet Roulant.
Durndarten nim ich zeminer hant
6785
unt Oliuantem;
so sage ich in dem lante
daz wir gesiget haben,
unt ich habe Roulanten erslagen.
des fruot sich imer mere
6790
elliu arabiskiu erde."
Roulant was uon den sinen chomen,
so man geschiezen maht ‹mit› ainem bogen,
unter den marmil stainen.
do wante der haiden
6795
daz er tot ware.
do enthilt sich der helt mare
unz im der haiden so nahen chom:
uf zuchter daz horn,
uber den helm er in sluoc,
6800
daz im daz uerhbluot
uz sinen ougen spranc.
er sprach: "daz dv habis undanc
daz du mir ie so nahen torstest chomen!
Oliuant ist zechloben."
6805
er rezurnte uil harte,
sus redeter ze Durndarte:
"nu ich din nicht scol tragen,
dune wirst niemir mennisken zescaden."
daz swert er uf huop,
6810
in den stain er iz sluoc:
iz ne tet sin nehain war.
er sluoc iz auer dar:
mit paiden sinen hanten
daz swert er umbe wante.
6815
er uersucht iz zehen stunt;
er sprach: "lagestu in des meres grunt,
daz du dehainem christen man
niemir mere wurdest zeban!
scol dich dehain haiden tragen,
6820
daz wil ich imer gote chlagen."
mit grimme er auer sluoc.
do daz swert uor im gestunt
ane mal unt ane scarte,
do redet er aue ze Durndarte:
6825
"ich bechenne wol dinen síte
daz du nicht des uermite:
swa ich dich hin gebot,
den was geraite der tot,
di wile ich tochte.
6830
ich han mit dir eruochten
daz ‹lant› ze Aíune,
di maren Petuwe;
ich dwanc mit dir Prouinciam
unt di starken Progetaneam,
6835
Lancparten ich mit dir reuacht,
Pulle machete ich cinshaft;
Malue unt Palerne
di bedwanc ich minem herren.
di grimmigen Sorbiten
6840
unt Baire di stritegen
mit ir scarphen swerten,
Sachsen di dicke wol herten
in manigem grozen uolcwige:
si musen im alle nige.
6845
Alemannia[m] ich eruacht,
Ungeren nam ich ir chraft,
Pritania nemacht mir nicht wider stan,
Behaim unt Polan.
Franchen di chuonen
6850
ne liez ich nie geruowen,
unze si chom an ir rechten stam.
Friesen ich mit dir gewan,
Scotten unt Ierlant
eruacht ich mit miner zesewen hant;
6855
Engellant ze ainer kamere
eruacht ich dem chunc Karle
unt andriu uil manigiu riche.
iane wart din geliche
nie gesmidet uf dirre erde,
6860
noch newirt ouh hinne fur niemir mere:
daz bewartestu wol an disem wal.
ze Moriana in dem tal
der engel dich mine[m] herren brachte.
gnadiclichen er min gedachte,
6865
benamen er mich nante:
er hiez mir Roulante
Karln den kaiser
zebeschirmen witewen unt waisen
dich Durndarten umbe binten.
6870
daz ich ie sa erplinde!
daz riwet mich uil sere,
nu uergip du mir, himilischer herre,
daz ich iz ungezogenlichen sluoc.
mines herren sent Petres bluot,
6875
diu herschaft sent Plasien,
des hares mines herren sent Dionisien,
des gewates miner frouwen sent Marien,
der kaiser newolte nie beliben
unz in dir uersigelet wart
6880
diu uil groze herschaft.
nune wil ich nehainen erben zu dir mere
wan den adel herren
der durch suntare geborn wart:
der gebot mir dise heruart.
6885
ich scol uerwandelen daz leben.
in sine gnade wil ich mich ergeben,
swaz ich uon im han,
want ich sin nimen so wol gan."
den hantschuoch er abe zoch,
6890
in gegen dem himel er in bot;
den nam der urone bote uon siner hant:
des ist der helt Roulant
uon aller der christenhait geret,
also uns daz puoh leret.
6895
Roulant uiel in crucestal,
er sprach: "herre, nu waistu uil wal
daz dich min herce mainet:
dine tugent hastu an mír erzaiget.
an minem ende,
6900
herre, dinen boten ruche mir zesenden!
nu gnade miner armin sele,
daz ir dehain boser gaist níne werre.
ich mane dich umbe minen herren
(gestatige in an dem rechtin,
6905
uerdruche sine wider uechten,
daz sine uiante alle geligen,
unt er an in gesige
in dines namin mínne!)
unt umbe di suzen Karlinge,
6910
unt ander sine untertane
di beuilhe ich zu dinen gnaden.
alle di in mit truwen mainen,
lebentige oder uerschaiden,
bestatige si in den Abrahames barn!"
6915
er leite sich an sinen zesewin arm,
daz houbet er nider naicte,
di hende er uf spraite:
dem alwaltigen herre[n]
dem beualch er sine sele.
6920
mit sent Michahele,
sente Gabriele,
sent Raphahele
frout er sich imer mere.
(Extrait d'un ouvrage de la Bibliotheca Augustana (Augsbourg) accessible en ligne)
Bonjour,
J'ai essayé de transcrire et de traduire les premiers vers que vous avez postés. Je n'ai pas de formation en viel-haut-allemand, j'ai traduit uniquement pour le plaisir de la découverte. Toute correction est la bienvenue !
Roulant cherte gegen Yspanie
uerre uon den erslagenen.
er gesaz zu ainem boume,
da better uil chume.
Roland kehrte gegen Katalonien (?)
Fern von den erlagenen
Er sass zu einem Baum
(…)
Roland tournait le dos à la Catalogne
loin de ceux qui sont morts
Il était assis près d'un arbre,
(….)
inainer siner hant
truger daz horn Oliuant,
in der anderen Durndarten.
ain haiden im gewarte.
mit bluote er sich allen bestraich,
In einer seiner Hände
Trug er das Horn Olivant,
In der anderen Durndarten,
Eine Heide im Werden
Mit Blut er sich allein bestrich
Dans l'une de ses mains,
Il portait le cor de Roland,
Dans les autres sortes d'épines,
Une lande en devenir
Avec du sang il s'enduisait (tout seul?)
Merci de votre réponse.
in der anderen Durndarten.
Il ne s'agit pas d'épines, ici. C'est un nom propre, l'épée de Roland, nom qu'on traduit en français par
Durandal.
Il tient dans une main l'olifant,
Dans l'autre Durandal.
ain haiden im gewarte
.
Ici "gewaren " signifie, je pense, découvrir, reconnaître. "ain haiden " correspond à der Heide : le païen
Un païen ( un Maure) le reconnaît,
Strophe suivante : 6780 à 6785
uil tougenlichen er im nach slaich.
tougenlich : en secret, discrètement
Et se glisse, rampe discretement ( en se cachant) vers lui .
do gedachte der haiden:
Alors, le païen pensa :
unter disen uir stainen
da erstirbet Roulant.
Sous ces ??? pierres,
C'est là que se meurt Roland
Durndarten nim ich zeminer hant
Et je prends Durandal dans ma main. ( je prends possession de Durandal)
6785 à 6790
unt Oliuantem;
Ainsi qu'Olifant ( je m'empare aussi d'Olifant)
so sage ich in dem lante
Et je dirai dans tout le pays
daz wir gesiget haben,
Que nous avons vaincu
unt ich habe Roulanten erslagen.
Et que j'ai moi-même tué Roland !
des fruot sich imer mere
De cela se réjouira toujours plus
6790:
elliu arabiskiu erde"
La ( cette) terre d'Arabie. " ( elliu ? c'est de toute façon un déterminant )
Reprise :
Il tient dans une main l'olifant,
Dans l'autre Durandal.
Un païen ( un Maure) le reconnaît, ( le voit)
qui se couvre de son propre sang = qui se vide de son sang /
Pendant qu'il rampe sans se faire voir vers lui
Le païen pense alors:
Sous ces pierres, Roland se meurt!
Et je vais m'emparer de Durandal( prendre en main)
Et d'Olifant également.
Et je dirai dans le pays
Que nous avons vaincu
Et que j'ai moi-même tué Roland.
Ce dont se réjouira toujours plus
Cette terre d'Arabie…
Il y a peut-être quelques approximations mais pas de contresens sur ce début.
Je tâcherai de poursuivre demain, mais c'est un sacré travail…
Merci infiniment. Je me doutais que Durndarten était le nom de l'épée…
Voulez-vous le texte français ?
Mais si vous avez déjà la traduction, pourquoi la demander?
je continue un peu…
Roulant was uon den sinen chomen,
so man geschiezen maht ‹mit› ainem bogen,
unter den marmil stainen.
do wante der haiden
Roland avait perdu connaissance ( était sorti -chomen= gekommen- de ses sens)
De ce qu'on l'avait abattu avec un arc
Sous les pierres ( les blocs) de marbre
Alors le païen crut( pensa = meinte)
dasz et tot ware
Qu'il était mort.
do enthilt sich der helt mare
unz im der haiden so nahen chom:
uf zuchter daz horn,
uber den helm er in sluoc,
Alors le héros ( der helt) se montra ( se révéla) courageux, noble, magnifique ( mare)
et alors que le païen approche si près de lui:
il brandit ( aufsuchen) l'olifant
et l'abat d'un coup ( sluoc) sur son casque
daz im daz uerhbluot
uz sinen ougen spranc.
er sprach: "daz dv habis undanc
daz du mir ie so nahen torstest chomen!
Oliuant ist zechloben."
(d'un coup si fort) que le sang lui jaillit hors des yeux.
Il ( Roland) lui dit " que tu sois insensé
d'avoir osé ( auxiliaire torn) t'approcher si près de moi!
Olifant est brisé"
Suffit pour ce soir !
La strophe suivante me semble plus difficile, oui, si vous avez le texte français ( traduction non littérale, je suppose), cela m'aidera et me mettra sur la voie.
Bonsoir
Codrila a écrit :Mais si vous avez déjà la traduction, pourquoi la demander?
L'œuvre française n'est pas une traduction, c'est la "version originale", si j'ose dire.
La version allemande représente une adaptation, non une simple traduction, et j'aimerais avoir une idée de ce qui est repris, adapté, ajouté ou retranché par l'auteur allemand et avoir un aperçu de son mode d'expression.
J'en apprends dores et déjà beaucoup en lisant votre travail.
Merci beaucoup.
Bonjour,
Entre-temps, bien sûr, j'avais réalisé ma bévue 🙂 Je ne suis pas une médiéviste et n'avais pas connaissance de cette version allemande du moine Konrad, plus tardive et inspirée du texte français.
J'ai effectivement trouvé le texte de la chanson de Roland sur le site de Bibliotheca Augustana , le texte de Konrad y figure aussi. Pour ce que j'ai pu voir pour le passage qui vous intéresse, c'est bien une adaptation et non une traduction, normal pour cette époque.
Je vais donc continuer, mais le texte français ne m'apporte aucune aide pour la compréhension du texte allemand.( sans compter que l'ancien français m'est presque plus mystérieux que le Althochdeutsch) Je bute seulement , ici ou là, sur certains mots, certaines tournures et n'ai pas le temps matériel pour me lancer dans de grandes recherches. Si ce que j'ai fait vous est utile, je vais poursuivre de même, vous indiquant simplement honnêtement les passages dont je ne suis pas certaine.
D'ores et déjà, la suite reprend effectivement grosso modo le texte français: après avoir brisé l'olifant sur le crâne ( casque) du Maure qui l'attaquait, Roland est pris de colère. Sa crainte est de voir tomber Durandal aux mains des Infidèles et qu'on s'en serve pour tuer des Chrétiens. Il va vouloir la briser sur la pierre, l'épée résiste et Roland s'adresse à elle comme à une personne, chantant ses louanges pour la convaincre de se laisser briser.
6805
er rezurnte uil harte,
sus redeter ze Durndarte:
"nu ich din nicht scol tragen,
dune wirst niemir mennisken zescaden."
daz swert er uf huop,
il se sent durement pris de colère ( rezurnen: se mettre en colère/ hart= dur/fort)
et s'adresse à Durandal : ( reden= parler)
" maintenant que je ne dois plus te porter,
tu ne dois plus jamais nuire ( détruire) un homme"
Il brandit ( élève ) l'épée …
En effet, le texte français ne vous sera pas très utile. Si vous le souhaitez, vous pouvez sûrement accéder à une traduction "en ligne". Il s'agit des laisses 168 à 176.
En tout cas, vous m'apportez exactement ce que j'attendais !
Par contre, au tout début du passage, lexiastein avait proposé "il tourne le dos à l'Espagne", alors que dans le texte français, Roland se tourne au contraire face à celle-ci ("Devers Espaigne en vait en un guaret" = "Dans la direction de l'Espagne, il s'en va en un guéret").
Qu'en pensez-vous ?
Non, bien sûr, gegen signifie vers, en direction de… Il se tourne en direction de l'Espagne…
Je crois avoir trouvé le moyen de vous aider plus vite: une version du texte en ancien allemand avec en parallèle une " traduction " en allemand moderne" .
Je m'aperçois d'ailleurs que j'avais tout de même fait un beau contresens, comme quoi…
A plus, pour la rectification et la suite…
Le problème est que je ne suis pas germaniste… D'autre part, les traductions des textes anciens s'écartent souvent du sens littéral. Ce que vous aviez commencé à faire était très bien. Par contre, rien ne presse !
Ok, ne vous inquiétez pas, je ne vais pas vous traduire en français le texte dans sa version moderne.
Je reprends du début:
1) Roulant cherte gegen Yspanie
uerre uon den erslagenen.
er gesaz zu ainem boume,
da better uil chume.
Roland se tourna vers l'Espagne
Eloigné ( à l'écart) de ceux qui sont tombés
Il resta assis prés d'un arbre
et attend là ce qui vient ( sa fin)
2) inainer siner hant
truger daz horn Oliuant,
in der anderen Durndarten.
ain haiden im gewarte.
mit bluote er sich allen bestraich,
Dans l'une de ses mains
il tenait le cor Olifant
De l'autre Durandal.
Un païen l'aperçut ( le reconnut)
Lui qui se couvrait seul de son sang,
3)uil tougenlichen er im nach slaich.
do gedachte der haiden:
unter disen uir stainen
da erstirbet Roulant.
Durndarten nim ich zeminer hant
Discrètement il rampa vers lui.
Là, le païen pensa:
Sous ces quatre pierres
Voilà Roland qui se meurt.
Je vais prendre Durandal dans ma main ( m'en emparer)
4) unt Oliuantem;
so sage ich in dem lante
daz wir gesiget haben,
unt ich habe Roulanten erslagen.
des fruot sich imer mere
Et Olifant ( aussi)
Ainsi je dirai dans ( tout) le pays
Que nous avons vaincu
Et que j'ai moi-même tué ( abattu) Roland.
De cela se réjouira toujours plus ( à jamais)
5) elliu arabiskiu erde."
Roulant was uon den sinen chomen,
so man geschiezen maht ‹mit› ainem bogen,
unter den marmil stainen.
do wante der haiden
La Terre d'Arabie "
Roland s'était éloigné des siens
de ce qu'on peut tirer avec un arc = Roland s'était éloigné des siens d'une portée d'arbalète
Remarque perso: c'est là que j'avais fait un contresens. Il était difficile pour moi de distinguer le sens de sinen : je l'avais interprété comme Sinnen : les sens ( d'où l'idée qu'il avait perdu connaissance) alors qu'il s'agit du possessif ( aujourd'hui Seine : les siens)
Là, le païen pensa
6)daz er tot ware.
do enthilt sich der helt mare
unz im der haiden so nahen chom:
uf zuchter daz horn,
uber den helm er in sluoc,
Qu'il était mort.
Alors le héros se révéla courageux( grand)
alors que le païen s'approchait si près de lui:
Il brandit l'olifant
et sur le casque l'abattit ( sluoc : frappa)
7)daz im daz uerhbluot
uz sinen ougen spranc.
er sprach: "daz dv habis undanc
daz du mir ie so nahen torstest chomen!
Oliuant ist zechloben."
( si fort que, de telle sorte que: sous-entendu) Que le sang
jaillit de ses yeux.
Il lui dit:" Que tu sois insensé
pour avoir osé t'approchr si près de moi!
Olifant est brisé!
8) er rezurnte uil harte,
sus redeter ze Durndarte:
"nu ich din nicht scol tragen,
dune wirst niemir mennisken zescaden."
daz swert er uf huop,
La colère s'empara durement de lui ( erzurnen: être pris de colère)
Il s'adressa à Durandal:
" Maintenant que je dois plus te porter
Tu ne dois plus jamais nuire ( faire du mal) à un homme
Il éleva l'épée
9)in den stain er iz sluoc:
iz ne tet sin nehain war.
er sluoc iz auer dar:
mit paiden sinen hanten
daz swert er umbe wante.
Et en frappa le roc:
……………………..
Il frappa à nouveau :
De ses deux mains
il brandit l'épée
Je ne comprends pas le vers mis en gras. En allemand moderne, le traducteur a écrit que l'épée reste intacte. Cela correspond au texte français…
10)er uersucht iz zehen stunt;
er sprach: "lagestu in des meres grunt,
daz du dehainem christen man
niemir mere wurdest zeban!
scol dich dehain haiden tragen,
Il essaya dix heures
Remarque ; c'est ce que moi je comprends! ( Stunt = Stunde = une heure) Le traducteur a mis en allemand moderne : il essaya dix fois. Peut-être a -t-il pensé que vu la blessure qu'avait Roland, on ne pouvait traduire par dix heures ( trop long…) . Mais j'imagine que ce genre d'emphase était possible en poésie médiévale? L'idée sans doute est qu'il s'y reprend à dix longs intervalles…
Il dit: " Si tu pouvais reposer tout au fond de la mer,
Que tu ne puisses à nul Chrétien
Plus jamais faire de mal!
Si le païen devait te porter (= si tu tombes au main d'un païen)
11) daz wil ich imer gote chlagen."
mit grimme er auer sluoc.
do daz swert uor im gestunt
ane mal unt ane scarte,
do redet er aue ze Durndarte:
Je m'en plaindrais éternellement à Dieu!"
Avec colère, il frappa encore
mais devant lui l'épée reste dressée
Une fois et une entaille
Alors il parla encore à Durandal:
Remarque : voici ce que je comprends du vers mis en gras: il frappe une dernière fois ( l'épée est dressée, droite) et il y a une entaille { dans le roc] ,( c.f la légende de la brèche de Roland). La syntaxe doit correspondre à un effet de style poétique.
Attention : ces cinq vers et les suivants ne sont pas consultables gratuitement sur Google books pour la traduc moderne. Je vous signalerai où cela reprend.
12) "ich bechenne wol dinen síte
daz du nicht des uermite:
swa ich dich hin gebot,
den was geraite der tot,
di wile ich tochte
Je reconnais bien ton usage ( ta coutume)
que tu ne l'acceptes( le supportes)
Ce que je t'ai ordonné ( ce dont je t'ai prié)
Quoi que que la mort prépare ( apprête)
Je le vaux
Remarque : je ne comprends pas bien le sens exact des trois derniers vers… Traduction à prendre avec prudence!!!
13)ich han mit dir eruochten
daz ‹lant› ze Aíune,
di maren Petuwe;
ich dwanc mit dir Prouinciam
unt di starken Progetaneam,
J'ai conquis avec toi le pays D'Anjune
les célèbres Bataves?
J'ai forcé avec toi La Provence ( Provinciam)
Et les forts Progetaneam ( nom d'un peuple vaincu)
14) Lancparten ich mit dir reuacht,
Pulle machete ich cinshaft;
Malue unt Palerne
di bedwanc ich minem herren.
di grimmigen Sorbiten
J'ai soumis avec toi les Lancparten ( sans doute les Lombards )
Et la Pouille l'ai soumise à ton impôt ( l'ai rendue redevable des redevances féodales) : l'ai rendue tributaire
Malve ? ( ville de Sicile ) et Palerme
Je les ai soumises à mon Seigneur ( Chrlemagne)
Les Sorbes redoutables
Remarque perso: le texte français n'évoque pas du tout les mêmes conquêtes. Chacun semble s'être créé sa propre légende…
15) unt Baire di stritegen
mit ir scarphen swerten,
Sachsen di dicke wol herten
in manigem grozen uolcwige:
si musen im alle nige
Et les belliqueux bavarois
aux épées acérées
Et les Saxons …. ( ???)
avec leur grand…:
Tous, il leur fallut s'incliner
16) Alemannia[m] ich eruacht,
Ungeren nam ich ir chraft,
Pritania nemacht mir nicht wider stan,
Behaim unt Polan.
Franchen di chuonen
J'ai conquis les Alamans,
Les Hongrois je leur ai pris leur force
La Bretagne ne me résiste plus
le Bohême et la Pologne.
Les Francs courageux,
17) ne liez ich nie geruowen,
unze si chom an ir rechten stam.
Friesen ich mit dir gewan,
Scotten unt Ierlant
eruacht ich mit miner zesewen hant;
Ne les ai jamais laissé reposer
Que ne leur soit octroyé ce qui revient à leur clan
Avec toi, j'ai conquis les Frisons,
L'Ecosse et l'Irlande
Je les ai conquis de ma main droiteA partir de ces deux vers, la traduction moderne est à nouveau consultable…
18)Engellant ze ainer kamere
eruacht ich dem chunc Karle
unt andriu uil manigiu riche.
iane wart din geliche
nie gesmidet uf dirre erde,
L'Angleterre telle une chambre ( réserve)
L'ai conquise pour le roi Charles
Ainsi que de nombreux autres royaumes ( empires)
Nulle autre ne fut ta pareille
Forgée sur cette Terre
= nulle autre épée forgée sur Terre ne fut ta pareille
19) noch newirt ouh hinne fur niemir mere:
daz bewartestu wol an disem wal.
ze Moriana in dem tal
der engel dich mine[m] herren brachte.
gnadiclichen er min gedacht
ni ne le sera jamais:
tu l'as montré sur cette muraille.
Dans la valée de la maurienne
Un ange t'a donnée à mon Seigneur ( Charlemagne) .
Et me fit la grâce de penser à moi
20)benamen er mich nante:
er hiez mir Roulante
Karln den kaiser
zebeschirmen witewen unt waisen
dich Durndarten umbe binten.
Il m'appella par mon nom:
Il dit mon nom Roland
A l'empereur Charles
Pour qu'il m'enjoigne de te ceindre, toi Durandal
pour protéger la veuve et l'orphelin.
Remarque : difficile à traduire littéralement: le verbe heissen signifie à la fois nommer ( dire le nom) et enjoindre, ordonner.
21) daz ich ie sa erplinde!
daz riwet mich uil sere,
nu uergip du mir, himilischer herre,
daz ich iz ungezogenlichen sluoc.
mines herren sent Petres bluot,
Que je devienne aveugle ! ( que je sois frappé de cecité!)
Je suis saisi d'un fort remord ( je me repends fortement de cela)
Ô Seigneur des Cieux pardonne moi
De l'avoir ainsi frappée sans retenue.
Le sang de mon Seigneur Saint Pierre,
22) diu herschaft sent Plasien,
des hares mines herren sent Dionisien,
des gewates miner frouwen sent Marien,
der kaiser newolte nie beliben
unz in dir uersigelet wart
Les reliques de Saint Blaise
Les cheveux de mon Seigneur Saint Dionitien
Le tissu ( de la robe) de ma Dame la Sainte Vierge,
L'empereur n'a jamais voulu s'arrêter ( se reposer)
Que ne soient tous scellés en toi
23)diu uil groze herschaft.
nune wil ich nehainen erben zu dir mere
wan den adel herren
der durch suntare geborn wart:
der gebot mir dise heruart.
Ces magnificiences ( les saintes Reliques).
A présent je veux que nul n'hérite plus de toi
que le noble Seigneur
Qui est né pour les pécheurs.
Lui qui m'a ordonné cette guerre ( commandé de faire)
24)ich scol uerwandelen daz leben.
in sine gnade wil ich mich ergeben,
swaz ich uon im han,
want ich sin nimen so wol gan."
den hantschuoch er abe zoch,
Je dois abandonner la vie,
je veux me remettre à sa Grâce,
et aussi ce que j'ai eu de lui
et que je veux lui dédier en Son NOm"
Il ôta son gant,
25) in gegen dem himel er in bot;
den nam der urone bote uon siner hant:
des ist der helt Roulant
uon aller der christenhait geret,
also uns daz puoh leret.
Et le tendit comme une offrande vers le ciel.
Et ce messager d'alors le prit de sa main { l'auteur évoque cet ange qui avait apporté l'épée à Charlemagne)
Pour cela le héros Roland
est loué de toute la chrétienté
C'est ce que nous enseigne ce livre.
26) Roulant uiel in crucestal,
er sprach: "herre, nu waistu uil wal
daz dich min herce mainet:
dine tugent hastu an mír erzaiget.
an minem ende,
Roland tomba en croix ,
Il dit: " Seigneur, Tu sais bien,
que c'est Toi auquel pense mon coeur:
Tu m'as révélé ta Vertu.
Au moment de ma fin ( au moment de ma mort)
27) herre, dinen boten ruche mir zesenden!
nu gnade miner armin sele,
daz ir dehain boser gaist níne werre.
ich mane dich umbe minen herren
(gestatige in an dem rechtin,
Seigneur, veuille m'envoyer ton messager ( l'ange)
Grâce pour ma pauvre âme,
Qu'aucun mauvais démon ne la gêne,
Je t'implore pour mon Seigneur ( Charlemagne)
…
Ouf! Je terminerai demain si j'arrive à trouver le temps
Merci pour ce beau travail. 🙂
Pardonnez-moi de vous demander si vous respectez bien les temps verbaux ; ainsi, il y a bien des passés et un présent associés dans la première laisse (ou strophe) ?
Quand Roland frappe la pierre, l'auteur de la Chanson écrit d'abord :
"Cruist li acers, ne freint ne ne s'esgruignet" = "l'acier crisse, ne se brise ni ne s'ébrèche"
Le texte allemand doit être plus précis que "l'épée resta intacte".
D'autre part, il frappe dix coups.
* Vous avez bien sûr raison: j'ai vu moi même que les temps sont mal respectés dans ce que je vous écris. Mais… au royaume des aveugles les borgnes sont rois 🙂
Je vous ai dit que je ne suis pas une spécialiste du althochdeutsch. Je suis germaniste, oui, mais cela ne suffit pas. Lorsque je reconnais le prétérit dans la forme ancienne, je vous le traduis par un passé simple. Mais parfois, je ne peux l'identifier et je ne puis maintenant prendre, juste pour vous aider, un livre qui m'apprenne tout le système des conjugaisons à l'état du vieux ou moyen haut allemand.
Je sais bien que ce que je vous donne là n'est pas parfait , mais dans la mesure où aucune personne compétente ne s'est proposée, j'ai essayé de vous transmettre ce que je pouvais. Malheureusement, je ne pourrai faire mieux.
* iz ne tet sin nehain war. C'est ce vers que le traducteur moderne a traduit par : l'épée reste intacte . Je vous ai dit ne pas bien le comprendre. Et le traducteur a interprété.
Mais une chose est certaine: le texte allemand ne donne pas ces détails.A aucun moment il ne précise ;le terme acier n'y figure pas, ni ces verbes si précis.
iz ne tet sin nehain war.
en fait je crois bien que cela signifie : "cela n'a pas agi", "cela n'a rien fait ". Le texte allemand est plus synthétique : il montre Roland qui frappe une première fois : rien
le vers suivant montre qu'il saisit ensuite l'épée à deux mains ce qui n'était pas précisé pour la première tentative).
* Pour les 10 coups: le texte allemand emploie bien stunt qui a donné Stunde ( heure) en allemand moderne. Cela désigne en ancien -allemand une notion temporale, un laps de temps, une durée. Evidemment, vous pouvez le traduire par " coups" Mais la langue allemande insiste sur le fait qu'il y passe dix fois un certain temps. Après vérification, mon dico confirme qu' en Mittelhochdeutsch ( moyen allemand pour l'époque qui nous concerne) le terme stunt pouvait indiquer: une heure ( 60 minutes), un moment, un laps de temps…
J'essaierai de terminer demain. J'aurais aimé pouvoir mieux faire… mais hélas 🙂
Merci beaucoup. 🙂
A propos des temps : y a-t-il dans le texte des passés composés (ou l'équivalent) ?
J'ai fait rapidement une comparaison des textes concernant l'épisode du "Sarrasin".
Cette dernière ne tourne pas à l'avantage de l'adaptation…
- Pas de précision concernant les lieux : dans le texte français (TF), Roland se dirige vers un "guéret", il se trouve sur un "tertre", sous deux arbres. Dans le texte allemand (TA), il n'est question que d'un arbre.
- Pas d'épithètes descriptives : TF : "quatre blocs de marbre brillants", TA : des "pierres". TF : l'herbe est "verte" (vous me direz… eh bien si, cet adjectif impose à l'esprit la belle couleur vert pré des miniatures !) TF : le heaume du Sarrasin a des "gemmes serties dans l'or", celui du TA est nu. TF : l'olifant abîmé par le choc a vu choir "le cristal et l'or" qui le rehaussaient ; TA : Roland déplore son olifant "brisé" en un seul heptasyllabe.
- Le "Sarrasin" ("païen" dans le TA, mais cela revient ici au même) n'est pas décrit dans le TA, et il "rampe" vers Roland pour l'attaquer. Ses paroles révèlent sa félonie, mais sont plutôt posées, rapportées en partie en discours indirect (même s'il reste le locuteur : "je dirai que nous avons vaincu", et la narration ne contient aucun jugement dépréciatif sur le personnage. Sa ruse (il s'est couvert le visage de sang pour se camoufler, comme dans le TF) est assez mal expliquée en un seul vers. Dans le TF, ses défauts sont mieux mis en valeur et la scène est plus "visuelle" et plus expressive : il "fait le mort", il "se redresse et arrive en courant", il a un orgueil qui va lui être "fatal" et cette orgueil se manifeste dans ses paroles "Le neveu de Charles est vaincu". Enfin, il a des qualités qui le rendent redoutable : il est "beau, fort et très courageux".
- Roland, dans le TF, s'est "pâmé" sur le tertre et se réveille quand le Sarrasin lui prend son épée : pas dans le TA : il y a là un souci à la fois réaliste et dramatique qui disparaît. Les paroles de Roland sont beaucoup plus vigoureuses dans le TF "Vil païen, comment as-tu osé porter la main sur moi, à tort ou à raison" ; TA : "Que tu es insensé pour avoir osé t'approcher si près de moi".
- Le choc de l'olifant sur le crâne du Sarrasin est décrit de façon plus sanglante : dans le TF, ce sont les yeux qui jaillissent de la tête, dans le TA, le sang jaillit simplement de ses yeux. (Souci de "bienséance" ?)
- Enfin, dans le TF dominent le présent et le passé composé (un seul passé simple) : ces temps "actualisent" la scène plus que l'universel prétérit du TA.
- Dans le TA, il n'y a pas non plus de reprise du principe des laisses similaires (la même scène est redite deux ou trois fois avec des variantes ou des enrichissements). Ici, ce n'est pas important, mais cela le sera davantage avec la fameuse scène de l'épée à briser, car l'adaptateur a fait comme si Roland avait donné trois volées de coups. Par souci de réalisme ?
- Il y aurait enfin quelque chose à dire sur l'arbalète devenue arc dans le TA, mais cela nous entraînerait trop loin pour un simple détail.
En conclusion : on a l'impression de lire un résumé assez froid : on a l'os, mais pas la moelle…
Bon, la nuit porte conseil 🙂
Je vois que vous lisez cette ébauche de traduction avec une grande attention et que vous avez visiblement besoin de quelque chose de très précis;
Si vous me dites que vous n'êtes pas pressé, cela vaut la peine de s'attarder et d'affiner. Hier, j'ai essayé d'avancer au plus vite, sachant qu'en septembre je dispose d'un temps limité. D'autre part, mon problème est que je n'ai pas les outils adéquats: pas de dico papier du moyen haut-allemand. Les ressources sur Internet ne sont pas pratiques et je suis obligée de passer par un dico etymologique. Chemin inverse donc: je vérifie si mon intuition est correcte en donnant le terme moderne ce qui me donne le terme ancien.
1) Je viens de réaliser que j'avais fait encore un contresens ( 😞 ) , en tenant compte de votre remarque étonnée sur l'absence de détails consernant cette épée récalcitrante…
Le texte allemand est synthétique comparé au français, je le maintiens, mais il y avait tout de même une indication supplémentaire !
Laisse 11 de votre extrait:
11) daz wil ich imer gote chlagen."
mit grimme er auer sluoc.
do daz swert uor im gestunt
ane mal unt ane scarte,
do redet er aue ze Durndarte:
Je m'en plaindrais éternellement à Dieu!"
Avec colère, il frappa encore
mais devant lui l'épée reste dressée
Une fois et une entaille,
Alors il s'adresse ( adressa?) encore à Durandal:
Il s'agit de ce vers que j'avais mis en gras et pour lequel j'avais tenté une explication qui s'avère tirée par les cheveux … C'est que , hélas, je n'ai pas pris le temps de vérifier les petits mots ( déterminants ou autre) que je croyais comprendre. Bref, le ane ici n'est pas une ancienne forme de ein ( obne en anglais) , adjectif numéral, mais l'ancienne forme de ohne : préposition = sans , ce qui change complètement le sens du vers.
Du coup, le terme mal que j'ai traduit par fois ( une fois) n'a pas ce sens. Il s'agit de son homographe ( Mal) qui désigne une marque , une tache.
ET scarte désigne bien une entaille, une brèche et cela concerne l'épée. J'ai revérifié les termes pour ce vers-là.
donc :
Devant lui l'épée reste dressé
Sans une marque et sans une entaille
Ce qui confirme que l'épée reste intacte.
2) Pour les verbes, j'ai pris le temps de verifier aussi, je pense ne m'être trompée que pour la première strophe. Le prétérit ( régulier) m'avait échappé du fait d'une troncature ( contraction).
je vais à présent vous copier chaque strophe et indiquer le temps.
Attention: souvent, le pronom personnel est accollé au verbe.
i) Roulant cherte gegen Yspanie : prétérit
uerre uon den erslagenen.
er gesaz zu ainem boume,: prétérit
da betteruil chume. : prétérit
2) inainer siner hant
truger daz horn Oliuant, prétérit
in der anderen Durndarten.
ain haiden im gewarte : prétérit.
mit bluote er sich allen bestraich : prétérit
3)uil tougenlichen er im nach slaich. prétérit
do gedachte der haiden: prétérit
unter disen uir stainen
da erstirbet Roulant. présent ( est en train de mourir)
Durndarten nim ich zeminer hant : présent à valeur de futur proche ( je vais prendre l'épée)
4) unt Oliuantem;
so sage ich in dem lante : présent à valeur de futur
daz wir gesiget haben, : parfait ( équivalent d'un passé composé)
unt ich habe Roulanten erslagen. = parfait ( passé composé)
des fruot sich imer mere : présent à valeur de futur
5)elliu arabiskiu erde."
Roulant was uon den sinen chomen, Plusquamperfekt = plus-que-parfait
so man geschiezen maht ‹mit› ainem bogen, : présent d'un verbe modal ( la distance qu'on peut tirer )
unter den marmil stainen.
do wante der haiden : prétérit
6)daz er tot ware. : prétérit
do enthilt sich der helt mare : prétérit
unz im der haiden so nahen chom: prétérit
uf zuchter daz horn, ? J'hésite entre prétérit et présent . Ce devrait être un prétérit mais il doit y avoir une troncature…
uber den helm er in sluoc, : prétérit
7) daz im daz uerhbluot
uz sinen ougen spranc. : prétérit
er sprach: "daz dv habis undanc : sprach : prétérit / habis: je pense subjonctif ( que tu aies de la non-raison = que tu sois fou)
daz du mir ie so nahen torstest chomen! : prétérit verbe modal : oser
Oliuant ist zechloben." : passif d'état , résultat : Olifant est brisée
8) er rezurnte uil harte, : prétérit
sus redeter ze Durndarte: même pb: prétérit ( je suppose) avec troncature
"nu ich din nicht scol tragen, : présent verbe modal : je dois + infintif tragen ( porter)
dune wirst niemir mennisken zescaden." : futur ( auxiliaire werden + infinitif) = tu ne nuieras pas
daz swert er uf huop, : prétérit
9)in den stain er iz sluoc: : prétérit
iz ne tet sin nehain war: prétérit.
er sluoc iz auer dar: prétérit
mit paiden sinen hanten
daz swert er umbe wante prétérit
10)er uersucht iz zehen stunt; idem: forme d'un prétérit de verbe faible ( régulier) qui ressemble à un présent.
er sprach: "lagestu in des meres grunt, :sprach: prétérit/lages : subjonctif/Konjunktiv : souhait : si…
daz du dehainem christen man
niemir mere wurdest zeban! : Konjunktif futur ( tu ne nuierais plus)
scol dich dehain haiden tragen, : présent pour une condition réalisable: si un païen doit te porter
11) daz wil ich imer gote chlagen." : condition avec présent. Verbe modal vouloir/ Je veux/ je vais me plaindre à Dieu
mit grimme er auer sluoc. : prétérit
do daz swert uor im gestunt : participe passé (ellipse de l' auxiliaire) : l'épée est restée dresséé
ane mal unt ane scarte,
do redet er aue ze Durndarte: Idem: pour moi, c'est un présent : il s'adresse à Durandal
12)"ich bechenne wol dinen síte : présent
daz du nicht des uermite: présent
swa ich dich hin gebot, : prétérit
den was geraite der tot, ???
di wile ich tochte : présent
13)ich han mit dir eruochten : Perfekt ( passé-composé): j'ai conquis
daz ‹lant› ze Aíune,
di maren Petuwe;
ich dwanc mit dir Prouinciam : prétérit
unt di starken Progetaneam,
14)Lancparten ich mit dir reuacht, prétérit
Pulle machete ich cinshaft; : prétérit
Malue unt Palerne
di bedwanc ich minem herren.: prétérit
di grimmigen Sorbiten
15) unt Baire di stritegen
mit ir scarphen swerten,
Sachsen di dicke wol herten
in manigem grozen uolcwige:
si musen im alle nige : prétérit
16)Alemannia[m] ich eruacht, prétérit
Ungeren nam ich ir chraft, : prétérit
Pritania nemacht mir nicht wider stan, : présent
Behaim unt Polan.
Franchen di chuonen
17)ne liez ich nie geruowen, : prétérit
unze si chom an ir rechten stam.: prétérit
Friesen ich mit dir gewan,: prétérit
Scotten unt Ierlant
eruacht ich mit miner zesewen hant; : prétérit
18)Engellant ze ainer kamere
eruacht ich dem chunc Karle : prétérit
unt andriu uil manigiu riche.
iane wart din geliche
nie gesmidet uf dirre erde, prétérit forme passive : wart gesmidet: fut forgée
19) noch newirt ouh hinne fur niemir mere:
daz bewartestuwol an disem wal. : prétérit
ze Moriana in dem tal
der engel dich mine[m] herren brachte.: prétérit
gnadiclichen er min gedacht : prétérit
20)benamen er mich nante: prétérit
er hiez mir Roulante : prétérit
Karln den kaiser
zebeschirmen witewen unt waisen : infinitif : de protéger
dich Durndarten umbe binten. infinitif: ceindre (l'épée)
21)daz ich ie sa erplinde! : Konjunktiv : souhait : que je devienne aveugle
daz riwet mich uil sere, : présent
nu uergip du mir, himilischer herre, : impératif ( supplique: pardonne moi !)
daz ich iz ungezogenlichen sluoc.: prétérit
mines herren sent Petres bluot,
22) diu herschaft sent Plasien,
des hares mines herren sent Dionisien,
des gewates miner frouwen sent Marien,
der kaiser newolte nie beliben : prétérit
unz in dir uersigelet wart : prétérit du passif ( était scellés)
23)diu uil groze herschaft.
nune wil ich nehainen erben zu dir mere : présent de vouloir
wan den adel herren
der durch suntare geborn wart😜lus que parfait : qui a été mis au mone ( comme was born)
der gebot mir dise heruart.: prétérit
24)ich scol uerwandelen daz leben. : présent verbe modal: je dois( quitter la vie)
in sine gnade wil ich mich ergeben, ( présent verbe modal + infinitif) : je veux me remettre à Sa Gräce
swaz ich uon im han,: présent verbe avoir : tout ce que j'ai ( possède) de lui
want ich sin nimen so wol gan." présent ( je crois…)
den hantschuoch er abe zoch, : prétérit
25)in gegen dem himel er in bot; : prétérit
den nam der urone bote uon siner hant😜rétérit
des ist der helt Roulant
uon aller der christenhait geret, : passif /résultat: pour cela il est loué
also uns daz puoh leret.: présent : comme le livre nous l'enseigne
26) Roulant uiel in crucestal, prétérit
er sprach: "herre, nu waistu uil wal :sprach prétérit/ du waist: présent: tu sais
daz dich min herce mainet😜résent
dine tugent hastu an mír erzaiget. passé composé: tu m'as révélé
an minem ende,
27) herre, dinen boten ruche mir zesenden! impératif ( supplique)
nu gnade miner armin sele,
daz ir dehain boser gaist níne werre. présent du Konjunktif : souhait
ich mane dich umbe minen herren : présent : je t'implore
(gestatige in an dem rechtin : impératif ( supplique)
Autre chose: je suis mal à l'aise avec les deux vers qui concernent les Francs. Roland est un Franc, Charlemagne aussi. Le qualificatif chun ( kühn ) est élogieux. Pourtant leur nom figure au milieu de la liste des peuples vaincus par Roland pour Charlemagne. Je ne suis donc pas certaine du vers qui les concerne, ce pourrait être une autre erreur, car cela ne semble pas coller avec la logique du texte.
Voilà pour aujourd'hui.
J'essaierai de contacter un ancien collègue qui, lui, est spécialisé dans les textes anciens. Reste à savoir s'il acceptera de regarder votre extrait et mes essais de traduc 🙂
P.S : je viens de voir que vous m'avez posté d'autres remarques et j'allais vous répondre sur un autre post. Ca ne marche pas tant que vous n'aurez pas répondu. Mettez moi, OK…
Merci d'avoir pris la peine de m'indiquer les temps verbaux. Dans l'exemple de comparaison que j'ai posté, je voulais vous montrer que vous n'aviez pas perdu votre peine !
Merci 🙂
Je n'ai pas de regret de m'être donné un peu de mal, je suis convaincue que cela vous est utile pour la recherche qui est la vôtre et pour moi, il y a de toute façon un réel plaisir intellectuel… J'étais juste désolée de ne pas être plus compétente dans ce domaine de l'allemand médiéval.
Maintenant, pour vos comparaisons, je suis dans l'ensemble d'accord, bien sûr. Je vous disais que le TA était plus synthétique, plus succint, il n'y a pas photo.
Juste quelques précisions ou nuances que vous n'avez pu percevoir car vous ne jugez qu'avec ce que j'ai transcris.
P.ex: *
1)
TF : "quatre blocs de marbre brillants", TA : des "pierres"
le texte français dit: "Quatre
perruns i ad luisant de marbre."
Dans "perruns" je retrouve l'étymologie de pierre, pierraille. le TA ne traite pas de cela au même endroit , il en parle deux strophes plus loin : quand il relate les pensées du Maure : " unter disen uir stainen" il voit Roland mourir sous ces quatre blocs " ( ne vous fiez pas au fait que j'ai employé le terme
pierre , dans le TA, on perçoit qu'il s'agit de qqch d'imposant, puisque Roland se trouve au-dessous, les blocs le surplombent).
Et encore deux strophes plus loin : "Roulant was uon den sinen chomen,
so man geschiezen maht ‹mit› ainem bogen,
unter den marmil stainen." Roland s'était eloigné…. sous les blocs de marbre…
On retrouve finalement des informations similaires, mais visiblement, le but recherché est différent. La structure du poème est changée, et oui, l'effet grandiose et lyrique n'est pas recherché ds cette oartie. Cela ressemble à une récit comme le ferait un chroniqueur, plus sobre, plus sec.
2)
Le choc de l'olifant sur le crâne du Sarrasin est décrit de façon plus sanglante : dans le TF, ce sont les yeux qui jaillissent de la tête, dans le TA, le sang jaillit simplement de ses yeux. (Souci de "bienséance" ?)
Non, l'image est forte aussi mais il m'était difficile de le rendre.
Le TA dit:" daz im daz
uerhbluot uz sinen ougen spranc." Ce -uerh ( je crois) désigne le sang profond, d'origine, c'est un préfixe qui donne l'image que le sang qui jaillit des yeux vient du plus profond de l'être. Je ne savais pas comment le rendre…
Ce sont des détails car par ailleurs, j'ai la même impression que vous.
Ceci dit, j'ai trouvé une intéressante analyse de cette question publiée sur Persée : l'auteur explique que de son point de vue, le texte de Conrad s'écarte volontairement de la chanson de geste, du style épique et qu'il s'agirait d'une transition vers le roman courtois.
Je vous donne le lien, c'est plus simple, lisez-le. Cela apporte de toute façon un éclairage intéressant sur cette adaptation allemande.
https://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/ccmed_0007-9731_1983_num_26_102_2219Merci pour ces précisions. Je consulterai bien sûr la littérature critique à ce sujet, mais je tenais à me faire une idée par moi-même avant.
Pour ce qui est des perruns (grosses pierres, blocs), ce que je voulais dire est qu'ils étaient privés de qualificatifs la première fois qu'il en est question. On trouve la mention du marbre dans le TA par la suite, comme vous le faites remarquer (ce qui montre que Konrad n'a pas suivi le texte français "vers par vers", mais s'en est imprégné avant d'écrire à son tour), mais à un moment où cette précision est moins prégnante. Dans le TF, l'auteur brosse un tableau aux couleurs éclatantes dès le début de la scène ; on est dans un monde embelli, presque idéal. Par contre, le TA conserve fort heureusement le nombre quatre, sans doute symbolique (les points cardinaux, les branches de la croix…)
v 2268 Quatre perruns i ad de marbre faiz
v 2272 (vers de reprise) : Quatre perruns i ad luisant de marbre
Pour ce qui est des effets du choc de l'olifant, votre précision est importante, la scène n'est pas "banalisée", mais rien ne vaut : amsdous les oilz del chef li ad mi fors (= il lui a mis les deux yeux hors de la tête) !
Je termine en précisant que ce que je conclus à propos d'un extrait ne me fait en rien préjuger du reste. Comme vous le dites, cette "adaptation" est en fait une œuvre qui mérite d'être considérée en elle-même, tout comme notre Enéas par rapport à l'Enéide. Il n'est qu'à comparer le nombre de vers (plus de six mille pour le TA contre 4000 pour le TF) pour se rendre compte qu'il y a forcément des ajouts personnels dans le TA, car même si les vers sont plus couts, le compte n'y est pas… En revanche, j'ai peine à trouver ici des traces de l'univers du roman courtois ! Mais c'est un autre sujet.
Il n'est qu'à comparer le nombre de vers (plus de six mille pour le TA contre 4000 pour le TF) pour se rendre compte qu'il y a forcément des ajouts personnels dans le TA, car même si les vers sont plus couts, le compte n'y est pas… En revanche, j'ai peine à trouver ici des traces de l'univers du roman courtois !
C'est peut-être justement dans ces ajouts du TA que se situe cette tendance au changement de registre? Cette étude de Persée laisse entendre que si d'un côté Konrad abandonne nombre d'éléments qui relève du genre épique ( ces qualificatifs poétiques qui glorifient les exploits guerriers, ces répétitions de strophes…) il développe ailleurs des aspects qui relèvent du roman courtois. Il semble qu'il magnifie la tenue, les vêtements de Roland avant la guerre, donc dans le milieu de la cour féodale, bien plus que le TF. Et que là, il y a force détails et qualificatifs sur l'apparat . Ce seraient là des éléments qui tiennent plus du registre courtois.
Ou bien, sur les activités des chevaliers à la cour.
Mais cela ne concerne pas le passage que vous avez choisi. De même, Konrad mettrait plus l'accent sur le religieux.
Là aussi, il y a des éléments intéressants: p.ex, Roland , dans le TA, semble, à la fin, consideérer qu'il est comme le vassal de Dieu et non plus directement de Charles, son suzerain. C'est Dieu qui lui a ordonné de mener cette guerre.
L'analyse est peut-être plus tournée sur le contenu que sur le seul style d'écriture.
Désirez-vous vous pencher sur la suite des strophes que vous aviez demandées? Je peux y consacrer un peu de temps ce week-end. En semaine, c'est difficile. Ou bien justement désirez vous faire un travail de littérature comparée sur ces autres parties des deux textes?
D'autre part, désirez-vous que je m'adresse à ce collègue dont je parlais?
Ou considérez-vous que vous en savez assez par rapport à ce que vous recherchiez?